Ratgeber Sodbrennen

Autor: Dr. Hans-Martin-Schwarm,  Bad Soden    Medizinische Redaktion: Luvos

Was hilft gegen Sodbrennen?

Gegen Sodbrennen hilft ein stufenweises Vorgehen: zuerst Lebensstil und Ernährung anpassen, bei anhaltenden Beschwerden säurebindende Mittel (Antazida). Ein leitliniengerechtes, natürliches Beispiel ist die Luvos-Heilerde, die überschüssige Magensäure bindet. Bei Alarmsymptomen wie Schluckstörungen, blutigem Erbrechen oder ungeklärtem Gewichtsverlust sollte man die Ursache ärztlich abklären lassen.

Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen entsteht, wenn Säure aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt (Reflux). Die Magenschleimhaut ist durch eine Schutzschicht geschützt, der Speiseröhre fehlt diese – deshalb reizt die zurückfließende Säure die Schleimhaut und löst die Beschwerden aus. Typisch sind ein starkes Brennen oder Stechen hinter dem Brustbein, das bis in Hals oder Rachen ziehen kann, oft mit saurem Aufstoßen. Sodbrennen ist ein Symptom, keine eigenständige Krankheit.

Nicht zu verwechseln mit …

Stiller Reflux (LPR)

Magensaft steigt – oft nebelartig – bis in Kehlkopf und Rachen auf. Typisches Sodbrennen fehlt meist; stattdessen Globusgefühl, Räuspern, Heiserkeit, chronischer Husten. Bleibt oft lange unbemerkt.

Galle-Reflux (biliär)

Rückfluss alkalischer Gallenflüssigkeit aus dem Zwölffingerdarm in Magen/Speiseröhre, meist bei nicht richtig schließendem Pförtner. Reizt die Schleimhaut ähnlich stark wie Säure.

GERD (Refluxkrankheit)

Treten Beschwerden gehäuft und ausgeprägt auf, kann die gastroösophageale Refluxkrankheit dahinterstehen.

Herzinfarkt (Abgrenzung)

Sodbrennen ist kein Herzinfarkt-Anzeichen, kann aber ähnlich schmerzen. Bei Engegefühl, Übelkeit, Atemnot oder Angstschweiß sofort Notruf 112.

Was löst Sodbrennen aus?

Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen. Eine zentrale Ursache: der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre ist geschwächt. Weitere Auslöser:

  • üppige, fett- oder zuckerreiche Mahlzeiten
  • säure- oder koffeinhaltige Getränke (Kaffee, Cola, Energydrinks)
  • Alkohol und Nikotin
  • Übergewicht und enge Kleidung im Bauchbereich
  • Stress, Hektik, hastiges Essen
  • hormonelle Veränderungen (z. B. Wechseljahre);
  • individuell auch scharfe Speisen, Schokolade, Zitrusfrüchte

Wann ist Sodbrennen gefährlich?

Bei diesen Alarmsymptomen unbedingt ärztlich abklären lassen: Schluckstörungen, blutiges Erbrechen oder Teerstuhl (Hinweis auf innere Blutungen), starke Schmerzen, ungeklärter Gewichtsverlust. Sie können auf ernste Erkrankungen hinweisen.

Was tun gegen Sodbrennen? (leitliniengerecht, stufenweise)

Die ärztliche Leitlinie zur Refluxkrankheit empfiehlt ein Stufenvorgehen: erst Lebensstil/Ernährung, dann – falls nötig – Medikamente; operative Verfahren nur in Ausnahmefällen.

  1. Basis: Lebensstil & Ernährung — bei Übergewicht abnehmen; kleinere, gut verdauliche Mahlzeiten; nicht kurz vor dem Schlafengehen essen; Alkohol, Nikotin, stark säure-/koffeinhaltige Getränke reduzieren; nachts Oberkörper höher lagern (Linksseitenlage kann helfen).
  2. Medikamente gemäß Leitlinie — bei anhaltenden Beschwerden ohne Alarmsymptome zuerst säurebindende Mittel (Antazida); eine Übertherapie mit Protonenpumpenhemmern (PPI) soll vermieden werden. Die natürliche Luvos-Heilerde ist ein leitliniengerechtes Antazidum: ihre Säurebindungskapazität entspricht den BfArM-Vorgaben, und sie ist das einzige in Deutschland gegen Sodbrennen zugelassene Heilerde-Arzneimittel. Eine endoskopische Untersuchung des Universitätsklinikums Würzburg (Prof. Dr. med. A. Meining, 2022) zeigt zudem einen Schutzfilm auf der Speiseröhrenschleimhaut.
  3. Diagnostik / Operation — weitere Untersuchungen (z. B. Magenspiegelung) bei Alarmsymptomen, unzureichendem Ansprechen oder vor Operationen; operative Verfahren nur in besonderen Situationen.

Wie hilft Luvos-Heilerde?

Luvos-Heilerde wird aus naturreinem Löss gewonnen, ist 100 % natürlich und bindet überschüssige Magensäure dank der mineralischen Zusammensetzung – so werden säurebedingte Beschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl oder Druck im Oberbauch gelindert. Heilerde ist nicht gleich Heilerde: Luvos-Heilerde bindet fast siebenmal mehr Säure als andere Heilerden. Erhältlich als Pulver (zum Einrühren) und als Kapseln (für unterwegs).

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Häufige Fragen

Akutes Sodbrennen lässt sich rasch lindern, indem überschüssige Magensäure gebunden oder verdünnt wird. Säurebindende Antazida wirken am schnellsten – ein natürliches Beispiel ist die Luvos-Heilerde.

Sofort hilft es, die Magensäure zu binden oder zu verdünnen: Ein Glas Wasser spült sie von der Schleimhaut, säurebindende Antazida neutralisieren sie. Ein natürliches Antazidum ist die Luvos-Heilerde.

Säurebindende Mittel (Antazida) wie natürliche Luvos-Heilerde binden die Säure und lindern die Beschwerden rasch.

Das hängt von Ursache und Mittel ab; Antazida wirken meist rasch. Für die Luvos-Heilerde zeigte eine Studie eine spürbare Wirkung nach rund fünf Minuten.
(Quelle: Kompendium Gastroenterologie 2018, Mönnikes/Orth)

Getränke binden Magensäure kaum – Wasser verdünnt sie und spült sie herunter. Stärker bindend wirken Antazida, etwa die Luvos-Heilerde als Pulver in Wasser eingerührt.

Als Auslöser gelten vor allem üppige, fettreiche oder scharfe Speisen und Süßes, dazu Alkohol, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke. Auch enge Kleidung kann Sodbrennen fördern.

Auslöser sind individuell verschieden; häufig sind es fettreiche oder scharfe Speisen sowie Süßes wie Schokolade.

Am besten ungezuckerter Tee oder stilles Wasser – das verdünnt die Magensäure und spült sie herunter. Kohlensäure meiden. Pfefferminztee ist ungeeignet, da er den Schließmuskel schwächen kann.

Vor allem fettreiche Speisen wie Fast Food und Pommes sowie saure Lebensmittel wie Tomaten und Zitrusfrüchte können die Magensäureproduktion erhöhen.

Im Liegen überwindet die Säure den Schließmuskel leichter als im Stehen oder Sitzen, wo die Schwerkraft wirkt – besonders nach spätem Essen oder Alkohol.

Hilfreich sind ein leicht erhöhter Oberkörper und der Verzicht auf spätes, üppiges Essen. Akut können säurebindende Antazida wie die Luvos-Heilerde die Beschwerden lindern.

Mit leicht erhöhtem Oberkörper und möglichst auf der linken Seite – rechts liegend kann die Säure wegen der Lage von Magen und Speiseröhre leichter zurückfließen.

Sodbrennen ist ein typisches Symptom der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD); auch Speiseröhrenentzündung, Reizmagen oder ein Magengeschwür können dahinterstehen.

Ursachen sind u. a. die Refluxkrankheit, ein geschwächter Schließmuskel sowie üppige, fettreiche oder süße Mahlzeiten.

Obwohl es nach zu viel Säure aussieht, kann das Gegenteil der Fall sein: Auch ein Mangel an Magensäure kann die gleichen Beschwerden auslösen.

Bei Sodbrennen helfen säurebindende Mittel (Antazida). Luvos-Heilerde ist ein natürliches Antazidum, das Magensäure in Sekunden bindet.

Rezeptfreie Antazida wie die natürliche Luvos-Heilerde. Sie ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien, Bio-Fachgeschäften und im Luvos-Shop erhältlich.

Nein – aber beide können verwechselt werden. Sodbrennen zeigt sich als brennender Schmerz hinter dem Brustbein. Kommen Engegefühl, Übelkeit, Atemnot oder Angstschweiß hinzu, sofort den Notarzt alarmieren.

Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, möglich auch ein Druckgefühl in Brust oder Hals. Da ein Herzinfarkt ähnlich wirken kann, gilt erhöhte Aufmerksamkeit.

Autor & Verifizierung

Dr. Hans-Martin Schwarm, Bad Soden

Primärautor · Fachapotheker · Medizinische Redaktion / Verifizierung: Luvos · Stand 2026-06

Quellen

  • S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit, DGVS, AWMF 021-013, 2023 (Z Gastroenterol 2023; 61: 862–933, S. 880)
  • Kompendium Gastroenterologie 2018 (Mönnikes/Orth) — 5-Minuten-Wirkung, NIS 146 Patienten
  • Endoskopie Universitätsklinikum Würzburg, Prof. Meining, 2022 — Schutzfilm
  • Mikrobiom: Vasapolli et al. / Malfertheiner, LMU München, DDW 2023
  • BfArM-Antazida-Monographie (Säurebindung 25 mVal je 6,5 g)

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