Ratgeber Cholesterin
Autor: Dr. Hans-Martin Schwarm, Bad Soden (Fachapotheker)
Was ist Cholesterin?
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die im Körper wichtige Funktionen erfüllt. Sie wird beispielsweise für die Bildung von Zellmembranen, Hormonen und Gallensäuren benötigt. Der Körper stellt Cholesterin selbst her, ein Teil wird jedoch über die Nahrung zugeführt.
Was ist Cholesterin?
Cholesterin und andere Fette werden im Blut transportiert, indem sie an Eiweiße gebunden werden. Man unterscheidet verschiedene Formen. Die bedeutendsten sind LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) und HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein). Dabei gilt allgemein: LDL kann sich eher in Gefäßen ablagern („schlechtes Cholesterin“), während HDL den Transport von Cholesterin aus dem Blut in Richtung Leber unterstützt („gutes Cholesterin“). Ein hoher Anteil an HDL bei einem geringen Anteil an LDL gilt als günstig.
Ursachen und Risikofaktoren
Ursachen: Wie kommt es zu hohem Cholesterin?
Hohe Cholesterinwerte können verschiedene Ursachen haben. Häufig sind es Faktoren wie eine fettreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine genetische Veranlagung. Auch bestimmte Erkrankungen oder Stoffwechselveränderungen können eine Rolle spielen, ebenso wie Rauchen oder chronischer Stress.
Bei manchen Menschen besteht außerdem eine familiäre Neigung, wodurch bereits in jungen Jahren erhöhte LDL-Werte auftreten können. In solchen Fällen ist eine frühzeitige Behandlung wichtig.
Hohe Cholesterinwerte bei Frauen – wie kommt es dazu?
Bei Frauen können hohe Cholesterinwerte durch ähnliche Faktoren entstehen wie bei Männern: Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und genetische Einflüsse. Zusätzlich spielen häufig hormonelle Veränderungen eine Rolle, besonders in Phasen wie den Wechseljahren. In dieser Lebensphase verändern sich Stoffwechselprozesse und oft auch das Fettverteilungsmuster, was Einfluss auf die Blutfette haben kann.
Wann ist Cholesterin gefährlich?
Fettstoffwechselstörungen nehmen mit dem Alter zu. Sie treffen 65 Prozent der Männer und bis zu 66 Prozent der Frauen in Deutschland. Cholesterin wird vor allem dann zum Problem, wenn über Jahre zu viel LDL im Blut zirkuliert und sich dadurch Ablagerungen in den Arterien entwickeln können (Arteriosklerose). Dadurch kann es mit der Zeit zu Durchblutungsstörungen kommen, das Risiko für Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt. Entscheidend ist nicht der einzelne Wert, sondern die Kombination mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder familiärer Vorbelastung.
Welche Cholesterinwerte sind zu hoch?
Wie hoch die Cholesterinwerte sein sollten, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa vom individuellen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Grenzwert für Gesamtcholesterin liegt bei 200 mg/dl. Bei gesunden Menschen sollte der LDL-Cholesterinwert unter 115 mg/dl (<3,0 mmol/l) liegen. Je mehr Risikofaktoren bestehen – etwa Übergewicht oder Bluthochdruck – umso niedrigere Zielwerte für Cholesterin sind anzustreben. Triglyceride sollten nicht über 150 mg/dl (1,7 mmol/l) liegen.
Welche Symptome treten bei hohen Cholesterinwerten auf?
Das Gefährliche ist: Menschen mit erhöhtem Cholesterin haben in der Regel keine spürbaren Symptome. Das ist einer der Gründe, warum regelmäßige Laboruntersuchungen so wichtig sind – vor allem, wenn Risikofaktoren bestehen oder in der Familie bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind. Erst Folgeerkrankungen, die durch Gefäßveränderungen entstehen können, machen sich dann bemerkbar.
Basistherapie, Ernährung und Lebensstil
Was tun, wenn Cholesterin zu hoch ist?
Wenn bei Ihnen zu hohe Werte festgestellt werden, ist das kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal zum Handeln. Oft lassen sich die Werte durch Lebensstilmaßnahmen deutlich verbessern. In bestimmten Fällen sind Medikamente notwendig.
Wichtig ist, die Werte ärztlich kontrollieren zu lassen und das Gesamtrisiko einzuordnen, statt nur einzelne Zahlen isoliert zu betrachten. Praktisch bedeutet das meist: Lassen Sie die Befunde zeitnah ärztlich erklären, prüfen Sie weitere Risikofaktoren und planen Sie konkrete Schritte: Ernähren Sie sich gesund, bauen Sie, falls nötig, Übergewicht ab und bewegen Sie sich mehr. Ideal sind mehrmals pro Woche 30 Minuten Sport.
Wie wird ein hoher Cholesterinspiegel behandelt?
Die Behandlung richtet sich nach Ihrem individuellen Risiko, Ihrem LDL-Ausgangswert und berücksichtigt, ob bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen. Häufige Bausteine sind eine konsequente Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Ergänzend kann Ihr Arzt eine medikamentöse Therapie erwägen, etwa wenn das LDL trotz Lebensstilmaßnahmen nicht ausreichend sinkt oder das Risiko hoch ist.
Was essen bei hohen Cholesterinwerten?
Bei erhöhtem Cholesterin ist eine Ernährung hilfreich, die den LDL-Anteil möglichst senkt und gleichzeitig das Herz schützt. Oft wird empfohlen, den Fokus auf pflanzliche, ballaststoffreiche Lebensmittel zu legen und ungünstige Fette zu reduzieren. Eine solche herzgesunde Ernährung setzt auf Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen. Ein gutes Beispiel dafür ist die mediterrane Ernährung. Zusätzlich ist es sinnvoll, auf eine ausreichende Eiweißversorgung zu achten, bevorzugt aus pflanzlichen Quellen, Fisch oder magerem Fleisch. Reduzieren sollte man den Anteil an fettreichem Fleisch, Wurst und Eiern sowie fettreichen Milchprodukten wie Butter, Käse und Sahne. Auch die Zubereitung spielt mit hinein: Garen, Dämpfen oder kurz scharf Anrösten statt Frittieren kann die Fettbilanz verbessern.
Welche Lebensmittel helfen, Cholesterin zu senken?
Als günstig gelten Lebensmittel, die Ballaststoffe oder gesunde Fette liefern. Dazu zählen:
- Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen)
- Hafer und andere Vollkorngetreide
- Fisch
- Nüsse und Samen
- viel Gemüse und Obst
Bei den Fetten und Ölen ist die Qualität entscheidend: Herzgesund sind Lebensmittel, die einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren haben. Dazu zählen Olivenöl, Rapsöl, fette Fischarten wie Lachs und Hering, Nüssen, Samen und Kernen. Dagegen lassen gesättigte Fettsäuren, etwa in Butter oder fettem Fleisch, den Cholesterinspiegel ansteigen.
Entscheidend ist, die Ernährung dauerhaft umzustellen. Und auch dabei muss man realistisch bleiben: In vielen Fällen lassen sich mit einer Ernährungsumstellung alleine nur begrenzte Erfolge erzielen. Wer zusätzlich Übergewicht abbaut und sich mehr bewegt, kann damit die Cholesterinwerte positiv beeinflussen.
Wie hilft die Naturheilkunde gegen hohe Cholesterinwerte?
Überhöhte Werte lassen sich mit einer Haferkur senken. Sie sollte jedoch von einem Arzt oder Heilpraktiker begleitet werden.
Wie hilft Luvos-Heilerde bei Cholesterin?
Luvos-Heilerde wird traditionell begleitend zu einer cholesterinbewussten Ernährung eingesetzt.
Außerdem wird Luvos-Heilerde traditionell als Naturarzneimittel eingesetzt: Ihr wird aufgrund ihres Bindungsvermögens nachgesagt, Cholesterin und Fette direkt aus der Nahrung binden zu können.
Welche Rolle spielen Gallensäuren für den Cholesterinspiegel?
Überschüssiges Cholesterin wird über die Leber in die Galle transportiert und zur Produktion von Gallensäuren verwendet. In der Naturheilkunde wird Luvos-Heilerde nachgesagt, diesen Prozess unterstützen zu können: Ihr wird zugeschrieben, im Darm Gallensäuren zu binden, sodass diese ausgeschieden werden und der Körper zur Neubildung von Gallensäuren angeregt wird.
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Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die der Körper für lebenswichtige Aufgaben benötigt. Sie wird unter anderem für die Bildung von Zellmembranen, Hormonen und Gallensäuren gebraucht. Ein Teil des Cholesterins stellt der Körper selbst her, ein weiterer Teil wird über die Nahrung zugeführt (Quelle: Deutsche Herzstiftung).
Cholesterin wird im Blut an Eiweiße gebunden transportiert, wobei man verschiedene Formen unterscheidet. LDL (Low Density Lipoprotein) kann sich eher in Gefäßen ablagern („schlechtes Cholesterin“), während HDL (High Density Lipoprotein) den Transport von Cholesterin aus dem Blut zurück zur Leber unterstützt („gutes Cholesterin“). Ein hoher HDL- bei gleichzeitig niedrigem LDL-Anteil gilt als günstig.
Wie hoch die Cholesterinwerte sein sollten, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa vom individuellen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als allgemeiner Grenzwert für das Gesamtcholesterin gelten 200 mg/dl. Je mehr Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bluthochdruck bestehen, desto niedrigere Zielwerte werden empfohlen.
Bei gesunden Menschen ohne weitere Risikofaktoren sollte der LDL-Cholesterinwert unter 115 mg/dl (weniger als 3,0 mmol/l) liegen. Bestehen zusätzliche Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen, gelten niedrigere Zielwerte als anzustreben (Quelle: Deutsche Herzstiftung).
Neben dem Cholesterin spielen auch die Triglyceride, eine weitere Blutfettart, eine Rolle für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Sie sollten den Wert von 150 mg/dl (1,7 mmol/l) nicht überschreiten. Wie beim Cholesterin gilt: Das individuelle Risiko und weitere Risikofaktoren sind für die Bewertung entscheidend.
Nein: Der Körper stellt einen großen Teil seines Cholesterins selbst her, zusätzlich wird ein Teil über die Nahrung zugeführt. Cholesterin ist dabei kein reiner Schadstoff, sondern ein lebenswichtiger Baustein für Zellmembranen, Hormone und Gallensäuren (Quelle: Deutsche Herzstiftung).
Hohe Cholesterinwerte können verschiedene Ursachen haben. Häufig spielen eine fettreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine genetische Veranlagung eine Rolle. Auch bestimmte Erkrankungen, Stoffwechselveränderungen, Rauchen oder chronischer Stress können den Cholesterinspiegel beeinflussen.
Entscheidend für das Risiko ist nicht der einzelne Cholesterinwert allein, sondern seine Kombination mit weiteren Risikofaktoren. Dazu zählen Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und eine familiäre Vorbelastung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bestehen mehrere dieser Faktoren gleichzeitig, steigt das Risiko für Arteriosklerose deutlicher.
Bei manchen Menschen besteht eine familiäre Neigung zu erhöhten Cholesterinwerten, wodurch bereits in jungen Jahren hohe LDL-Werte auftreten können. In solchen Fällen ist eine frühzeitige ärztliche Abklärung und Behandlung besonders wichtig, um das Risiko für Folgeerkrankungen gering zu halten.
Fettstoffwechselstörungen nehmen mit dem Alter zu und sind in Deutschland weit verbreitet. Sie betreffen etwa 65 Prozent der Männer und bis zu 66 Prozent der Frauen. Das macht regelmäßige Kontrollen der Blutfette für viele Menschen relevant (Quelle: Robert Koch-Institut, Gesundheit in Deutschland aktuell 2012, 2014).
Ja: Neben Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel zählt auch chronischer Stress zu den Faktoren, die hohe Cholesterinwerte begünstigen können. Auch bestimmte Erkrankungen und Stoffwechselveränderungen spielen eine Rolle. Meist wirken mehrere dieser Ursachen zusammen statt eine einzelne allein.
Nein, in der Regel verursachen erhöhte Cholesterinwerte keine spürbaren Symptome. Das ist einer der Gründe, warum regelmäßige Laboruntersuchungen wichtig sind, vor allem wenn Risikofaktoren bestehen oder in der Familie bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind. Erst Folgeerkrankungen machen sich später bemerkbar.
Cholesterin wird vor allem dann zum Problem, wenn über Jahre zu viel LDL im Blut zirkuliert und sich Ablagerungen in den Arterien bilden (Arteriosklerose). Dadurch kann es zu Durchblutungsstörungen kommen, und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt. Entscheidend ist dabei immer das Gesamtrisiko.
Bleibt der LDL-Wert über Jahre erhöht, können sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden, die zu Arteriosklerose führen. Diese Gefäßveränderungen können Durchblutungsstörungen verursachen und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Solche Folgeerkrankungen entwickeln sich meist schleichend über einen längeren Zeitraum.
Da erhöhte Cholesterinwerte in der Regel keine spürbaren Symptome verursachen, bleiben sie ohne Kontrolle oft lange unbemerkt. Regelmäßige Laboruntersuchungen helfen, betroffene Werte frühzeitig zu erkennen, besonders wenn Risikofaktoren bestehen oder in der Familie bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind.
Bei erhöhtem Cholesterin ist eine Ernährung hilfreich, die den LDL-Anteil senkt und gleichzeitig das Herz schützt. Empfohlen wird der Fokus auf pflanzliche, ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie eine ausreichende Eiweißversorgung, bevorzugt aus pflanzlichen Quellen, Fisch oder magerem Fleisch (Quelle: Lipid-Liga).
Reduziert werden sollten vor allem fettreiches Fleisch, Wurst und Eier sowie fettreiche Milchprodukte wie Butter, Käse und Sahne. Auch die Zubereitungsart spielt eine Rolle: Garen, Dämpfen oder kurzes, scharfes Anbraten statt Frittieren kann die Fettbilanz einer Mahlzeit verbessern.
Als günstig gelten Lebensmittel, die Ballaststoffe oder gesunde Fette liefern. Dazu zählen Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen, Hafer und andere Vollkorngetreide, Fisch, Nüsse und Samen sowie viel Gemüse und Obst. Sie können dazu beitragen, den LDL-Anteil im Blut zu senken.
Bei Fetten und Ölen ist die Qualität entscheidend. Herzgesund sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, etwa Olivenöl, Rapsöl, fette Fischarten wie Lachs und Hering sowie Nüsse, Samen und Kerne. Gesättigte Fettsäuren, etwa in Butter oder fettem Fleisch, lassen den Cholesterinspiegel dagegen eher ansteigen.
Eine herzgesunde Ernährung setzt auf Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie ungesättigte Fette – ein gutes Beispiel dafür ist die mediterrane Ernährung. Sie kombiniert viele der Lebensmittel, die bei erhöhtem Cholesterin allgemein empfohlen werden, mit einer insgesamt günstigen Fettqualität.
Eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist ein wichtiger Baustein, allein lassen sich damit aber in vielen Fällen nur begrenzte Erfolge erzielen. Wer zusätzlich Übergewicht abbaut und sich mehr bewegt, kann die Cholesterinwerte damit deutlicher positiv beeinflussen als durch die Ernährung allein.
Zu hohe Cholesterinwerte sind kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal zum Handeln. Oft lassen sich die Werte durch Lebensstilmaßnahmen deutlich verbessern: gesunde Ernährung, Abbau von Übergewicht und mehr Bewegung. Wichtig ist zudem, die Werte ärztlich kontrollieren zu lassen und das Gesamtrisiko einzuordnen.
Bewegung gilt neben der Ernährung als wichtiger Baustein, um erhöhte Cholesterinwerte zu senken. Empfohlen werden idealerweise mehrmals pro Woche 30 Minuten Sport. In Kombination mit einer gesunden Ernährung und dem Abbau von Übergewicht kann regelmäßige Bewegung die Blutfette positiv beeinflussen.
Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Risiko, dem LDL-Ausgangswert und danach, ob bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder weitere Risikofaktoren vorliegen. Häufige Bausteine sind eine konsequente Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Ergänzend kann der Arzt eine medikamentöse Therapie erwägen, etwa wenn das LDL trotz Lebensstilmaßnahmen nicht ausreichend sinkt.
Bei Frauen entstehen hohe Cholesterinwerte durch ähnliche Faktoren wie bei Männern, etwa Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und genetische Einflüsse. Zusätzlich spielen hormonelle Veränderungen eine Rolle, besonders in den Wechseljahren: Dabei verändern sich Stoffwechselprozesse und das Fettverteilungsmuster, was Einfluss auf die Blutfette haben kann.
Eine Haferkur ist eine Ernährungsmaßnahme, mit der sich überhöhte Cholesterinwerte senken lassen. Sie sollte jedoch von einem Arzt oder Heilpraktiker begleitet werden, damit die Werte im Blick behalten und die Maßnahme individuell eingeordnet werden kann.
Überschüssiges Cholesterin wird über die Leber in die Galle transportiert und dort zur Produktion von Gallensäuren verwendet. Diesen Prozess kann zum Beispiel Luvos-Heilerde unterstützen: Sie kann im Darm Gallensäuren binden, die dann ausgeschieden werden. Das regt den Körper an, neue Gallensäuren zu bilden – dabei wird Cholesterin verbraucht.
Luvos-Heilerde ist ein Naturarzneimittel, das dank seines außergewöhnlichen Bindungsvermögens Cholesterin und Fette direkt aus der Nahrung binden kann. Auf diese Weise kann sie dazu beitragen, die Cholesterinwerte positiv zu beeinflussen
Nein: Luvos-Heilerde kann als natürliche Unterstützung dienen, um die Cholesterinwerte positiv zu beeinflussen, ersetzt aber keine ärztliche Kontrolle. Die Werte sollten ärztlich geprüft werden, und in bestimmten Fällen sind zusätzlich Medikamente notwendig.
Luvos-Heilerde ist bei Cholesterin als mikrofeines Pulver oder als Kapseln erhältlich. Beide Darreichungsformen sollen dank des Bindungsvermögens der Heilerde helfen, Cholesterin und Fette aus der Nahrung zu binden. Weitere Details zur Anwendung finden sich im Produktbereich dieser Seite.
Autor und Verifizierung
Dr. Hans-Martin Schwarm, Bad Soden
Primärautor · Fachapotheker · Medizinische Redaktion / Verifizierung: Luvos · Stand 2026-07
Quellen
- Deutsche Herzstiftung: „Was ist Cholesterin?“. https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/cholesterin/was-ist-cholesterin, abgerufen am 13.5.2026
- Robert Koch-Institut (Hrsg.) (2014): Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2012“. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin.
- Deutsche Herzstiftung: Pressemitteilung zu Cholesterinwerten. https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/cholesterinwerte
- Lipid-Liga: Ernährungsempfehlungen. https://www.lipid-liga.de/empfehlungen/, abgerufen am 15.5.2026