Ratgeber Akne
Autor: Dr. Hans-Martin Schwarm, Bad Soden (Fachapotheker)
Was hilft bei Akne?
Akne gehört zu den häufigsten Hautproblemen und zeigt sich meist durch Mitesser, Pickel, Pusteln (Komedonen) und entzündete Hautstellen. Besonders im Gesicht, aber auch am Rücken, an der Brust oder am Hals kann das Hautbild deutlich beeinträchtigt sein. Für viele Betroffene ist Akne nicht nur ein kosmetisches Thema, sondern auch eine Belastung im Alltag.
Was ist Akne? und Erkennung
Die Entstehung von Akne ist komplex und bis heute nicht vollständig geklärt. Sicher ist jedoch, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen vor allem hormonelle Schwankungen und eine erhöhte Talgproduktion. Wenn sich überschüssiger Talg in den Poren sammelt, können Mitesser entstehen. Sie können sich unter dem Einfluss von Bakterien entzünden, dann entwickeln sich häufig Pickel oder eitrige Pusteln.
Wie erkennt man Akne?
Akne zeigt sich nicht nur durch Pickel. Typisch sind auch eine fettig glänzende Haut, vergrößerte Poren, Rötungen und eine erhöhte Empfindlichkeit der betroffenen Stellen. Besonders häufig treten die Veränderungen im Gesicht auf, etwa an Stirn, Nase, Kinn und Wangen. Insbesondere von Pickeln können auch Rücken, Brust, Schultern oder sogar Arme und Beine betroffen sein.
Wenn Pickel und Mitesser sich entzünden, können schmerzhafte Pusteln, Knoten oder eitrige Stellen entstehen. Bleiben Entzündungen länger bestehen oder wird an den Hautstellen gedrückt und gekratzt, kann das zu bleibenden roten Flecken (Pickelmalen) oder Aknenarben führen. Deshalb ist bei Akne eine sanfte, konsequente Pflege besonders wichtig.
Es wird davor gewarnt, Pickel auszudrücken oder aufzukratzen, denn dies erhöht das Risiko für Entzündungen.
Abgrenzung: Welche Akneformen gibt es?
Häufige Formen
Akne tritt in unterschiedlichen Formen auf. Die häufigste Variante ist die Akne vulgaris, die vor allem in der Pubertät beginnt und je nach Ausprägung leicht, mittel oder schwer verlaufen kann. Bei der komedogenen Form stehen Mitesser im Vordergrund, während bei der papulopustulösen Akne zusätzlich entzündete Pickel und Pusteln auftreten. Schwere Formen wie die Akne conglobata gehen oft mit tiefen Entzündungen, Knoten und einem erhöhten Risiko für Narben einher.
Weitere Formen
Daneben gibt es weitere Akneformen wie Akne im Erwachsenenalter, Kontaktakne oder Medikamentenakne. Akne inversa betrifft die Achseln und den Intimbereich. Sie zählt zu den schweren Hauterkrankungen, die ärztlich behandelt werden sollten.
Was sind die Ursachen für Akne?
Zu den wichtigsten Ursachen für Akne zählen hormonelle Veränderungen, insbesondere in der Pubertät. Etwa 85 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 24 Jahren sind zeitweilig davon betroffen. In dieser Lebensphase steigt im Körper von Jungen und Mädchen die Bildung männlicher Geschlechtshormone, der sogenannten Androgene, an. Diese Hormone regen die Talgdrüsen an, mehr Talg zu produzieren. Das kann dazu führen, dass die Haut fettiger wird und Poren schneller verstopfen.
Hormonelle Schwankungen treten aber nicht nur bei Jugendlichen auf. Auch im Erwachsenenalter kann Akne in manchen Lebensphasen begünstigt werden, etwa
- in den Wechseljahren,
- während einer Schwangerschaft oder
- nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel.
Bei manchen Menschen spielen außerdem genetische Faktoren eine Rolle, ebenso Stress, bestimmte Krankheiten oder Medikamente sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber kosmetischen Inhaltsstoffen. Auch der Lebensstil, Ernährung und psychische Belastung können das Hautbild beeinflussen.
Wann sollte man mit Akne zum Hautarzt?
⚠ WARNZEICHEN — IMMER ÄRZTLICH ABKLÄREN
Nicht jede Form von Akne lässt sich mit Pflege allein in den Griff bekommen. Bei starken Entzündungen, schlecht heilenden Knoten, schmerzhaften Pusteln oder beginnenden Narben ist eine Abklärung beim Hautarzt oder der Hautärztin sinnvoll. Auch wenn die Haut trotz guter Pflege dauerhaft unreiner wird oder sich die Beschwerden verschlimmern, sollte eine medizinische Behandlung erwogen werden.
Wie pflege ich die Haut bei Akne?
Bei Akne ist eine überlegte Hautpflege entscheidend. Die Haut sollte morgens und abends gründlich, aber mild gereinigt werden, damit überschüssiger Talg, Schmutz und Make-up-Reste entfernt werden. Aggressive Reinigungsprodukte oder starkes Rubbeln können sie zusätzlich reizen und die Beschwerden verschlimmern. Besser sind milde, auf unreine Haut abgestimmte Produkte, die reinigen, ohne die Hautbarriere anzugreifen.
Zusätzlich kann eine leichte, nicht fettende Feuchtigkeitspflege sinnvoll sein. Auch wenn Aknehaut oft ölig wirkt, braucht sie Feuchtigkeit, um in Balance zu bleiben. Wird die Haut dagegen zu trocken, riskiert man einen gegenteiligen Effekt: Sie produziert dann oft noch mehr Talg.
Wie wird Akne behandelt?
Es stehen spezielle Salben und Cremes zur Verfügung, welche die Talgproduktion regulieren und die Haut beruhigen. Auch Medikamente, die man äußerlich aufträgt, wie Antibiotika werden verwendet. Bei schwerer Akne kommen auch rezeptpflichtige Medikamente zum Einnehmen zum Einsatz, beispielsweise Hormonpräparate. Gerade bei hartnäckiger Akne ist es wichtig, früh zu handeln, um Folgeschäden wie Narben möglichst zu vermeiden.
Welche Hausmittel lindern Akne?
Bewährt haben sich beispielsweise Gesichts-Dampfbäder. Wendet man sie zu Beginn der Hautpflege an, öffnen sie die Hautporen und die anschließende Pflege kann besser wirken. Auch Teebaumöl, Apfelessig und Auflagen mit entzündungshemmenden Heilpflanzen können helfen.
Hilft eine Heilerde-Maske gegen Akne?
Ein seit über 100 Jahren bewährtes Heilmittel bei Akne sind Masken mit natürlicher Luvos-Heilerde. Diese verfügen über besondere Bindungskräfte (Ad- und Absorption). Dank ihrer besonderen Zusammensetzung kann Luvos-Heilerde überschüssigen Talg sowie Fett sanft binden. Auch Bakterien und deren giftige Stoffwechselprodukte entfernt sie auf natürliche Weise. Damit reinigt sie porentief und wirkt zusätzlich entzündungshemmend.
Gerade bei fettiger Haut, Pickeln, Mitessern und oberflächlichen Unreinheiten kann eine Maske mit Luvos-Heilerde das Hautgefühl verbessern und die Pflegeroutine sinnvoll ergänzen.
Luvos-Heilerde-Masken lassen sich gut in eine regelmäßige Routine integrieren, zum Beispiel ein- bis zweimal pro Woche. Dabei ist es wichtig, die Maske ganz abtrocknen zu lassen und die Haut danach mit einer passenden Pflege zu versorgen. So wird die Reinigung unterstützt, ohne die Haut unnötig auszutrocknen.
Wie wirkt ein Peeling bei Akne?
Peelings können die Behandlung von Akne und unreiner Haut wirkungsvoll unterstützen. Besonders dafür geeignet ist Luvos-Heilerde: Wenn man eine Maske angewendet hat und diese abgetrocknet ist, kann man sie sanft abrubbeln. Dann ergänzt man die heilsame Wirkung der natürlichen Heilerde um einen Peeling-Effekt.
Was hilft bei Akne?
Akne lässt sich meist nicht mit einer einzigen Maßnahme lösen. Entscheidend ist eine konsequente, hautschonende Pflege. Masken mit Luvos-Heilerde können dabei ein hilfreicher Baustein sein, besonders bei unreiner und fettiger Haut. In Kombination mit sanfter Reinigung und einer passenden Tagespflege entsteht eine alltagstaugliche Routine, die Akne und Hautunreinheiten nachhaltig begleiten kann.
Unterstützend ist eine angepasste Ernährung ratsam. Dazu zählt, Zucker, Weißmehlprodukte und Fleisch zu reduzieren. Stattdessen bieten sich Gemüse, pflanzliche Öle und zuckerarmes Obst an.
Wer die Pflege lieber als fertiges Naturkosmetik-Produkt statt als Anwendung mit der Heilerde 2 hautfein möchte, findet mit der Luvos Naturkosmetik Reinigungs-Maske und der Luvos Naturkosmetik Peeling-Maske zwei gebrauchsfertige Alternativen mit demselben Wirkprinzip.
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Die wichtigsten Ursachen für Akne sind hormonelle Veränderungen, insbesondere in der Pubertät. Dabei steigt die Bildung männlicher Geschlechtshormone (Androgene) an, die die Talgdrüsen zu vermehrter Talgproduktion anregen. Die Haut wird dadurch fettiger, Poren verstopfen leichter, und es können Mitesser sowie Pickel entstehen. (Quelle: aponet.de)
Akne betrifft einen Großteil der Jugendlichen: Etwa 85 Prozent der 12- bis 24-Jährigen sind zeitweilig davon betroffen. Ursache ist meist der pubertätsbedingte Anstieg der Androgene, der die Talgproduktion erhöht und Poren schneller verstopfen lässt. (Quelle: Schnuch A, Dicheva-Radev S, AVP Therapie aktuell, 2024)
Ja, Akne ist nicht auf die Pubertät beschränkt. Auch im Erwachsenenalter kann sie in bestimmten Lebensphasen begünstigt werden, etwa in den Wechseljahren, während einer Schwangerschaft oder nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel. Grund sind jeweils hormonelle Schwankungen, die die Talgproduktion beeinflussen.
Neben hormonellen Ursachen spielen bei manchen Menschen auch genetische Faktoren eine Rolle. Zusätzlich können Stress, bestimmte Krankheiten oder Medikamente sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber kosmetischen Inhaltsstoffen die Entstehung von Akne begünstigen. Auch Lebensstil und psychische Belastung wirken sich auf das Hautbild aus.
Ein Pickel entsteht, wenn sich überschüssiger Talg in den Poren sammelt und zunächst ein Mitesser bildet. Entzündet sich dieser unter dem Einfluss von Bakterien, entwickeln sich häufig Pickel oder eitrige Pusteln. Die genaue Entstehung von Akne ist komplex und bis heute nicht vollständig geklärt.
Ja, neben hormonellen Faktoren können auch Stress und psychische Belastung das Hautbild beeinflussen. Ebenso spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf von Akne. Eine alleinige Ursache lässt sich bei Akne meist nicht benennen, da mehrere Faktoren zusammenwirken.
Akne zeigt sich nicht nur durch Pickel und Mitesser. Typisch sind auch eine fettig glänzende Haut, vergrößerte Poren, Rötungen und eine erhöhte Empfindlichkeit der betroffenen Stellen. Diese Veränderungen zählen zu den klassischen Merkmalen von Akne. (Quelle: Universitätsspital Zürich)
Akne zeigt sich besonders häufig im Gesicht, etwa an Stirn, Nase, Kinn und Wangen. Pickel können aber auch am Rücken, an der Brust, den Schultern oder sogar an Armen und Beinen auftreten. Für viele Betroffene ist das nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein alltägliches Thema.
Die häufigste Form ist die Akne vulgaris, die vor allem in der Pubertät beginnt und leicht, mittel oder schwer verlaufen kann. Bei der komedogenen Form stehen Mitesser im Vordergrund, bei der papulopustulösen Akne treten zusätzlich entzündete Pickel und Pusteln auf. Schwere Formen wie die Akne conglobata gehen oft mit tiefen Entzündungen und Narbenrisiko einher.
Bei der komedogenen Akne stehen Mitesser im Vordergrund, die Haut ist meist nicht entzündet. Bei der papulopustulösen Akne kommen zusätzlich entzündete Pickel und Pusteln hinzu. Beide Formen können ineinander übergehen und sind Varianten der häufigsten Akneform, der Akne vulgaris.
Akne inversa ist eine besondere, schwere Form der Akne, die die Achseln und den Intimbereich betrifft. Sie zählt zu den schweren Hauterkrankungen und sollte ärztlich behandelt werden, da sie sich von der klassischen Akne vulgaris deutlich unterscheidet.
Ja, wenn Entzündungen länger bestehen bleiben oder an den Hautstellen gedrückt oder gekratzt wird, kann das zu bleibenden roten Flecken (Pickelmalen) oder Aknenarben führen. Deshalb ist bei Akne eine sanfte, konsequente Pflege besonders wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.
Bei Akne sollte die Haut morgens und abends gründlich, aber mild gereinigt werden. So werden überschüssiger Talg, Schmutz und Make-up-Reste entfernt, ohne die Hautbarriere zusätzlich zu belasten. Zweimal täglich gilt als sinnvoller Richtwert für eine konsequente Pflege.
Geeignet sind milde, auf unreine Haut abgestimmte Reinigungsprodukte, die reinigen, ohne die Hautbarriere anzugreifen. Aggressive Reinigungsprodukte oder starkes Rubbeln können die Haut zusätzlich reizen und die Beschwerden bei Akne verschlimmern, statt sie zu verbessern.
Ja, auch wenn Aknehaut oft ölig wirkt, braucht sie Feuchtigkeit, um im Gleichgewicht zu bleiben. Eine leichte, nicht fettende Feuchtigkeitspflege ist deshalb sinnvoll. Wird die Haut zu trocken, kann das einen gegenteiligen Effekt haben: Sie produziert dann oft noch mehr Talg.
Von Ausdrücken und Aufkratzen von Pickeln wird ausdrücklich abgeraten, da dies das Risiko für Entzündungen erhöht. Zudem kann Druck oder Kratzen an den Hautstellen zu bleibenden roten Flecken oder Aknenarben führen. Eine sanfte, konsequente Pflege ist die bessere Alternative.
Aggressive Reinigungsprodukte oder starkes Rubbeln reizen Aknehaut zusätzlich und können die Beschwerden verschlimmern, statt sie zu lindern. Besser geeignet sind milde, speziell auf unreine Haut abgestimmte Produkte, die reinigen, ohne die Hautbarriere anzugreifen.
Unterstützend zur Pflege ist bei Akne eine angepasste Ernährung ratsam. Dazu zählt, Zucker, Weißmehlprodukte und Fleisch zu reduzieren. Stattdessen bieten sich Gemüse, pflanzliche Öle und zuckerarmes Obst an. Auch der allgemeine Lebensstil und psychische Belastung können das Hautbild zusätzlich beeinflussen.
Gesichts-Dampfbäder haben sich als Hausmittel bei Akne bewährt. Wendet man sie vor Beginn der Hautpflege an, öffnen sie die Hautporen, sodass die anschließende Pflege besser wirken kann. Sie ersetzen jedoch keine konsequente, hautschonende Reinigungsroutine.
Neben Gesichts-Dampfbädern gelten auch Teebaumöl, Apfelessig und Auflagen mit entzündungshemmenden Heilpflanzen als bewährte Hausmittel bei Akne. Sie können eine konsequente Pflegeroutine ergänzen, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung bei starken oder anhaltenden Beschwerden.
In der Pubertät steigt im Körper von Jungen und Mädchen die Bildung männlicher Geschlechtshormone (Androgene) an. Diese regen die Talgdrüsen zu vermehrter Talgproduktion an, wodurch die Haut fettiger wird und Poren schneller verstopfen. Etwa 85 Prozent der 12- bis 24-Jährigen sind davon zeitweilig betroffen. (Quelle: Schnuch A, Dicheva-Radev S, AVP Therapie aktuell, 2024)
In der Pubertät steigt im Körper von Jungen und Mädchen die Bildung männlicher Geschlechtshormone (Androgene) an. Diese regen die Talgdrüsen zu vermehrter Talgproduktion an, wodurch die Haut fettiger wird und Poren schneller verstopfen. Etwa 85 Prozent der 12- bis 24-Jährigen sind davon zeitweilig betroffen. (Quelle: Schnuch A, Dicheva-Radev S, AVP Therapie aktuell, 2024)
In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt, was bei manchen Frauen Akne begünstigen kann. Ebenso wie in der Pubertät oder Schwangerschaft können hormonelle Schwankungen die Talgproduktion erhöhen und so zu Unreinheiten und Pickeln führen.
Ja, nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel kann sich bei manchen Frauen vorübergehend Akne entwickeln. Grund sind hormonelle Schwankungen, die wie in der Pubertät oder den Wechseljahren die Talgproduktion anregen und das Hautbild verändern können.
Nicht jede Form von Akne lässt sich mit Pflege allein in den Griff bekommen. Bei starken Entzündungen, schlecht heilenden Knoten, schmerzhaften Pusteln oder beginnenden Narben ist eine Abklärung beim Hautarzt oder der Hautärztin sinnvoll, ebenso wenn sich die Haut trotz guter Pflege dauerhaft verschlimmert.
Es stehen spezielle Salben und Cremes zur Verfügung, welche die Talgproduktion regulieren und die Haut beruhigen. Auch äußerlich aufgetragene Medikamente wie Antibiotika kommen zum Einsatz. Bei schwerer Akne werden teils rezeptpflichtige Medikamente zum Einnehmen verordnet, etwa Hormonpräparate. (Quelle: Schnuch A, Dicheva-Radev S, AVP Therapie aktuell, 2024)
Masken mit natürlicher Heilerde – etwa Luvos-Heilerde – nutzen deren besondere Bindungskräfte (Ad- und Absorption), um überschüssigen Talg und Fett sanft zu binden. Auch Bakterien und deren Stoffwechselprodukte werden dabei entfernt, sodass die Haut porentief gereinigt wird und die Anwendung zusätzlich entzündungshemmend wirken kann.
Heilerde-Masken lassen sich gut in eine regelmäßige Pflegeroutine integrieren, zum Beispiel ein- bis zweimal pro Woche. Wichtig ist, die Maske vollständig antrocknen zu lassen und die Haut danach mit einer passenden Pflege zu versorgen, damit die Reinigung unterstützt wird, ohne die Haut auszutrocknen.
Ja, wenn eine Heilerde-Maske angewendet wurde und angetrocknet ist, kann man sie sanft abrubbeln. So ergänzt man die reinigende Wirkung der Heilerde um einen zusätzlichen Peeling-Effekt, der die Behandlung von Akne und unreiner Haut unterstützen kann.
Nein, Akne lässt sich meist nicht mit einer einzigen Maßnahme lösen. Entscheidend ist eine konsequente, hautschonende Pflege, ergänzt durch eine passende Ernährung. Masken mit natürlicher Heilerde können dabei als ein Baustein neben sanfter Reinigung und Tagespflege dienen.
Autor und Verifizierung
Dr. Hans-Martin Schwarm, Bad Soden
Primärautor · Fachapotheker · Medizinische Redaktion / Verifizierung: Luvos · Stand 2026-07
Quellen
- Universitätsspital Zürich, https://www.usz.ch/krankheit/akne/, abgerufen am 15.5.2026
- https://www.aponet.de/artikel/akne-18771, abgerufen am 15.5.2026
- Schnuch A, Dicheva-Radev S: AVP Therapie aktuell 151 Acne vulgaris bei Jugendlichen und Erwachsenen. In: Arzneiverordnung in der Praxis, 01.09.2024, 51: 151-158