Verdauungsproblemen durch Übergewicht und Adipositastherapie

Besondere Probleme bei GLP-1-Rezeptoragonisten

Adipositas verursacht Magen-Darm-Beschwerden – Luvos Heilerde kann sie lindern

LEIPZIG – Die Wirksamkeit von Luvos-Heilerde bei Magen-Darm-Beschwerden ist seit Langem bekannt. Dies wird mehr und mehr durch Studien untermauert sowie in Leitlinien führender Fachgesellschaften beachtet, etwa bei der symptomatischen Behandlung von Refluxbeschwerden [1]. Speziell für stark übergewichtige Menschen wäre ein wirksames und sehr verträgliches Naturheilmittel von großem Wert, das die bei ihnen häufigen Magen-Darm-Beschwerden zu lindern vermag. Dies gilt besonders, wenn die Patienten mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) behandelt werden oder sich bariatrischen Eingriffen unterziehen, die eine weitere Belastung der Patienten durch gastrointestinale Nebenwirkungen verursachen können.  – Diskutiert wird auch, welche klinische Bedeutung die in vitro dokumentierte Schutzwirkung von Luvos-Heilerde auf wichtige Mikrobiom-Keime haben könnte, die durch Spuren von Glyphosat verursacht werden.

Prof. Joachim Labenz, Siegen, verwies auf die Einschätzung der WHO, nach der Adipositas eine chronische Krankheit mit hohem Risikopotenzial darstellt, die sich zur weltweit am schnellsten wachsenden Epidemie entwickelt. Unter den Komplikationen dieser Erkrankung stehen gastroenterologische (GI-) Beschwerden für die Erkrankten oft im Vordergrund. Daher sei es wichtig, den Patienten wirksame und verträgliche Medikamente anzubieten und ihnen gleichzeitig zu helfen, ihr Übergewicht abzubauen. Neben Allgemeinmaßnahmen (z.B.  Low Carb-Diät) gelten GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) heute als eine wichtige Hilfe dabei. Sie erzeugen jedoch – häufig bei Therapiebeginn – ihrerseits GI-Beschwerden. Anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in Leipzig wurde diskutiert, welche Rolle Luvos-Heilerde als Naturarzneimittel bei der Versorgung von Adipösen mit GI-Beschwerden haben kann.

Gehäufte GI-Beschwerden bei Adipösen

Die Adipositas ist mit einer Reihe von Beschwerden im GI-Trakt verbunden, unter denen Normalgewichtige nicht in gleichem Maße leiden. So nimmt das Risiko für die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) bei Adipösen sowohl in der Häufigkeit als auch im Schweregrad erheblich zu [2]. Vermehrt erkranken Übergewichtige außer an GERD auch an Infektionen mit Clostridium difficile, erosiver Gastritis, Karzinomen im gesamten Verdauungstrakt sowie an Störungen im Rahmen eines Reizdarmsyndroms (Durchfall) [3]. Insgesamt ist die Lebenserwartung adipöser Patienten deutlich vermindert [4].

Unter GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) nehmen die GI-Beschwerden zu

Die klinische Erfahrung, dass adipöse Patienten, die unter der „Abnehmspritze“ (GLP-1-RA) ihr Übergewicht abzubauen versuchen, vermehrt unter GI-Beschwerden leiden, wird auch durch kontrollierte Studien untermauert. So zeigte eine 2-Jahres-Studie, die Patienten unter 2,4 mg Semaglutid einmal pro Woche im Vergleich zu einem Placebo eingeschlossen hatte, unter dem GLP-1-RA vermehrt GI-Beschwerden. In der Semaglutid-Gruppe traten bei 82,2 % der Probanden GI-Symptome auf. In der Placebo-Gruppe klagten dagegen nur 53.9 % der Probanden über GI-Symptome [5].

Die Studie erfasste 304 Teilnehmer mit einem Durchschnittsgewicht von 106 kg. Nach 104 Wochen betrug der durchschnittliche Gewichtsverlust in der Verumgruppe 15,2 % im Vergleich zur Placebo-Gruppe mit 2,6 %. Die häufigsten Nebenwirkungen von Semaglutid im GI-Trakt: Übelkeit 53,3 %, Durchfall 34.9 %, Verstopfung 30,9 % sowie Erbrechen 30,3 %. 

Diese Nebenwirkungen der GLP-1-RA führen in etwa 10 % der therapierten Patienten zum vorzeitigen Abbruch der Behandlung, oft schon zu Beginn der Therapie.

Wie Prof. Labenz erläuterte, zeigte eine weitere große kontrollierte Studie mit Semaglutid vs. Placebo an 1.961 Patienten mit BMI ≥ 30 kg/m2 eine deutliche Steigerung der Diarrhoe-Fälle auf 31,5 % vs. 15,9 % (Semaglutid vs. Placebo) [6].

Gastrointestinale Beschwerdebilder zeigen sich auch nach bariatrischen Eingriffen, wie Labenz betonte: Diese zunehmend häufig durchgeführten Eingriffe (allein in Deutschland 2021: ca. 20.000) führen zu GI-Folgeerscheinungen/Nebenwirkungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit / Erbrechen sowie Reflux (Magenballon, Magenvolumenreduktion).

Luvos-Heilerde lindert GI-Beschwerdesymptomatik

Durch ihre spezielle Zusammensetzung und Aufbereitung vermag die naturreine Luvos-Heilerde im GI-Trakt eine therapeutische Multi-Target-Wirkung zu entfalten. Grundlage sind die drei mineralogischen Phasen dieser Heilerde. Dadurch vermag sie mit hohem Potenzial

  • Magen- und Gallensäure zu neutralisieren bzw. zu absorbieren,
  • biogene Amine oder Histamin zu binden und
  • Giftstoffe, z. B. Schwermetallionen, zu binden.

Bei Refluxbeschwerden wie Sodbrennen wird Luvos-Heilerde aufgrund ihrer schnellen und anhaltenden säureneutralisierenden Wirkung als Antazidum genutzt. Sie neutralisiert in Sekundenschnelle überschüssige Magensäure. Bei guter Kontrolle der Reflux-Beschwerden kann diese Heilerde leitliniengerecht [1] auch die Anwendung von PPI ersetzen, die gerade wegen Begünstigung einer Gewichtszunahme für Adipöse ungünstig sind. Bei guter Symptomkontrolle können Alternativen zu PPI wie Heilerde angewandt werden bei Patienten mit Refluxbeschwerden ohne Risikofaktoren, mit gesicherter NERD, mit leichter Refluxösophagitis (Los Angeles Grad A/B), Schlafstörungen bei GERD. Diese Indikationsliste schließt ca. 95% aller Refluxkranken ein.

Neue Experimente zeigen, dass die Heilerde auch die Ösophaguswand abdeckt und deren Barrierefunktion stärkt, also nicht nur eine säureneutralisierende, sondern auch protektive Wirkung entfalten könnte. Damit wird verständlich, wie Luvos-Heilerde bereits in der Speiseröhre eine Multi-Target-Wirkung erzielt, die sich im gesamten Gastrointestinaltrakt entfaltet, was auch adipösen Patienten, besonders auch unter Therapie mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten, zugute kommen kann. – Patienten, deren Reizdarm-Symptomatik mit Obstipation einhergeht, können zur Förderung der Darmentleerung z. B. zusätzlich zur Heilerde abführende Präparate wie Flohsamenschalen einnehmen.

GI-Beschwerden durch Spuren von Herbiziden in der Nahrung?

Aus der Veterinärmedizin ist bekannt, dass Spuren von Umweltgiften, z. B. des Herbizids Glyphosat, bei Haustieren Verdauungsbeschwerden verursachen können. Auch beim Menschen könnte eine latente Intoxikation mit Spuren z. B. von Pflanzenschutzmitteln, Magen-Darm-Beschwerden verursachen, etwa durch Störung des Darm-Mikrobioms. Die Studiengruppe von Prof. Peter W. Gündling, Bad Camberg untersuchte dies am Beispiel des Herbizids Glyphosat [7]. Am Modell zweier nützlicher Darmkeime: Streptococcus thermophilus und Enterobacter fanden die Forscher, dass Spuren dieses Herbizids das Wachstum dieser Darmkeime massiv hemmen, was zu negativen Veränderungen im Mikrobiom führen und Beschwerden verursachen könnte. Diese schädliche Wirkung von Glyphosat wird in vitro durch Luvos-Heilerde kupiert. Diese Heilerde kann also spezifisch wichtige Darmkeime vor der Wirkung von Umweltgiften schützen. Dies könnte gerade bei Personen oder Patienten, die sich bewusst und betont pflanzlich ernähren, klinisch vorteilhaft sein.

Fazit

Am Beispiel von Patienten, die aufgrund ihres Übergewichts unter GI-Beschwerden leiden oder die – oftmals unbemerkt – durch Giftstoffe in ihrer Nahrung belastet sind, zeigt sich das breite therapeutische Potenzial von Naturarzneimitteln wie Luvos-Heilerde, die sehr nebenwirkungsarm und effektiv vom Ösophagus bis zum Dickdarm die quälende Symptomatik lindern kann. Heilerde ist sowohl zur Behandlung von Refluxbeschwerden als auch von Diarrhoe geeignet und damit ein sinnvolles Adjuvans, wie Prof. Labenz abschließend zusammenfasste.

Literatur:

 
1. S2k-Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit, www.dgvs.de 2023; S. 880
2. Nadaleto BF et al., Surgery 2016; 159: 475-86
3. Camilleri M et al. Gastroenterology 2017; 152: 1556-1670
4. Peters A et al. Ann Intern Med 2003; 138: 24-32
5. Garvey WT et al., Nature Medicine 2022; 28: 2083-31
6. Wilding JPH et al. N Engl J Med 2021;384:989-1002
7. Ittner A, Guendling PW, Effect of healing earth on glyphosate and its influence on selected bacterial strains 
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An in-vitro study. ECIM (Europ. Congress for Integrative Medicine in Madrid, 15. - 17.11.24)

Mehr Informationen unter www.luvos.de 

Was ist Luvos® Heilerde?

Das Naturarzneimittel Luvos-Heilerde wird mit einem speziellen pharmazeutischen, behördlich geprüften Verfahren schonend hergestellt. Heilerde ist ein eiszeitliches Gesteinspulver aus Lössvorkommen. Der Löss wird bei 130 Grad erhitzt, so werden eventuell enthaltene Keime abgetötet. Danach wird die Heilerde fein vermahlen und gesiebt, um die therapeutische Wirksamkeit zu erzielen. Basis für die therapeutischen Effekte sind die besondere Zusammensetzung der in der Heilerde vorkommenden Mineralien ohne chemische Zusätze wie Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe und der Feinheitsgrad der Heilerde. Aufgrund dieser Zusammensetzung hat Luvos-Heilerde eine sehr hohe Säurebindungskapazität. Das Besondere der Heilerde ist zudem die große Oberfläche mit der Eigenschaft, Stoffe zu ad- und absorbieren. Außerdem wirken die Schichtsilikate der Heilerde als Austauschmatrix. Diese bindet Schwermetallionen ebenso wie biogene Amine (z. B. Histamin).

Adolf Justs Luvos® Heilerde 1 fein.  Pulver zum Einnehmen. Zus.: Heilerde 100g/100 g. Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden und Durchfall. Gegenanz.: Allergie gegen Heilerde (Lösszubereitung), schwere Nierenfunktionsstörungen. Nebenw.: nicht bekannt. Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG, 61381 Friedrichsdorf.

Packungsgrößen und Bezugsquellen:

Luvos-Heilerde ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften erhältlich. 

Luvos-Heilerde 1 fein Pulver: 480 Gramm ca. 8,79 Euro

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