Luvos-Heilerde neutralisiert Magensäure in Sekunden
Mit Antacidum leitliniengerechte Versorgung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden@(hTag)>
WIESBADEN – Patienten mit Sodbrennen und/oder säurebedingten Magenbeschwerden haben neue Therapieoptionen – jenseits von Protonenpumpenhemmern (PPI). Den Weg dazu hat die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit der jüngsten S2k-Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit* geebnet, wie zwei der Mitautoren dieser Leitlinie auf dem diesjährigen Internistenkongress erläuterten. Im Management von Refluxbeschwerden wird neben Allgemeinmaßnahmen und dem – nicht mehr obligaten – Einsatz von PPI auch ohne weitere Diagnostik, die Symptomkontrolle durch geeignete Medikamente, wie beispielsweise Antazida empfohlen. In der Langzeittherapie sollte bei der weit überwiegenden Mehrzahl der Patienten eine Übertherapie mit PPI vermieden werden. Allgemeinmaßnahmen und Alternativen, wie beispielsweise Antazida, sind in vielen Fällen genügend. Hier sehen die Experten einen Stellenwert des Naturarzneimittels Luvos-Heilerde als Antazidum, deren Säurebindungskapazität synthetischen Antazida gleichkommt. Die Kasuistikt zeigt, wie gut dies in der Praxis umsetzbar ist.
Zum Thema „Reflux-Leitlinie – ein Paradigmenwechsel in der Behandlung“ referierte Prof. Dr. Jochen Labenz, Siegen, ein Mitautor der Reflux-Leitlinie der DGIM 2023. Er rechtfertigte die Abfassung der neuen Leitlinie damit, dass die Gastroösophageale Refluxkrankheit alles andere als trivial sei und die unreflektierte Langzeitversorgung der betroffenen Patienten mit PPI dringend durch einen neuen Therapiealgorithmus abgelöst werden sollte. Nach der Leitlinie könne bei Patienten mit typischen Refluxsymptomen (Sodbrennen, saures Aufstoßen und Rückfluss von Mageninhalt), die keine Alarmsymptome zeigen, zunächst eine empirische Therapie begonnen werden. Patienten ohne ösophageale Läsionen (NERD) und Patienten mit leichter Refluxösophagitis, die im Langzeitverlauf nur höchst selten zu relevanten Komplikationen führt, stellen mit über 90% die größte Gruppe unter den an Refluxbeschwerden Erkrankten dar. Refluxbeschwerden sind mit geschätzten 43% der Bevölkerung sehr weit verbreitet.
Nur bei Patienten mit Familienanamnese für Karzinome im oberen GI-Trakt, Alarmsymptomen (Dysphagie, Gewichtsverlust, Blutungen) oder mit langjährigen schweren, v.a. auch nächtlichen Refluxbeschwerden sieht die Leitlinie eine primäre Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) vor.
Paradigmenwechsel in der Therapie von Refluxbeschwerden
Mit der neuen Leitlinie wurden die Therapieziele bei GERD-Patienten neu definiert. Galt zuvor die GERD-Kontrolle als Ziel, so geht es nun um eine Symptomkontrolle. Früher wurden, wie Prof. Labenz erklärte, bereits leichte Läsionen (Los Angeles Klassifizierung A/B) überbewertet. Das früher verfolgte Therapieziel „Remission“ führte zur Übertherapie mit PPI. Ebenso wurde der Versuch einer Karzinomprävention durch Medikamente aufgegeben, da dies in >99% der Fälle unnötig und bei den restlichen 4 von 10.000 Patienten gar nicht möglich sei.
Der neue Management-Algorithmus 2024 empfiehlt bei Patienten mit Refluxbeschwerden, die keine endoskopische Abklärung benötigen, folgendes Vorgehen:
Eine Versorgung
- mit einer Empfehlung für Allgemeinmaßnahmen,
- mit PPI in Standarddosis (primär) oder
- mit anderen Medikamenten, die eine Symptomkontrolle gewährleisten.
Dabei ist leitliniengerecht nur die Symptomkontrolle und nicht die Kontrolle aller Facetten der GERD das Therapieziel. Bei unkomplizierter GERD (NERD, leichte Refluxösophagitis) sollte das medikamentöse Langzeitmanagement allein an den Symptomen ausgerichtet werden. Wenn andere Medikamente (z. B. Antazida) ausreichen, soll auf PPI verzichtet werden.
Langzeittherapie mit PPI vermeiden
Warum wir eine Alternative zu Protonenpumpenhemmern (PPI) bei Sodbrennen brauchen, erläuterte Prof. Labenz folgendermaßen:
PPI sind nicht (genügend) wirksam,
Die Wirkung tritt bei Anwendung „on demand“ nach 30-60 Minuten erst ein,
PPI können abhängig machen und sind nur mit Mühe abzusetzen.
Durch die Sicherheitsdebatte um PPI sind Patienten oft ablehnend und Ärzte/Ärztinnen haben vielfach Bedenken,
In der ökonomischen Diskussion schlagen die Kassen seit Jahren wegen der Übertherapie Alarm.
Es gibt mit Antazida (chemisch definiert oder als Naturprodukt wie Luvos-Heilerde) gute Alternativen für die Symptomkontrolle.
Eine typische Kasuistik aus dem gastroenterologischen Alltag
Wie eine effektive Therapie bei Sodbrennen/Reflux mit Luvos-Heilerde gelingen kann, zeigte Prof. Dr. Ahmed Madisch, Centrum Gastroenterologie/Agaplesion Krankenhaus Bethanien in Frankfurt a. M. an einem typischen Fall:
- Anamnese: Die 43jährige Patientin klagte über seit Monaten bestehendes Sodbrennen, Oberbauchbeschwerden, Völlegefühl und Stuhlunregelmäßigkeiten, v.a. mit weicher Stuhlkonsistenz, gelegentlich auch Blähungen. – Die komplette Diagnostik einschließlich Gastroskopie und Koloskopie war ohne krankhaften Befund.
- Medikation: Die Patientin erhielt seit 8 Wochen 40 mg Pantoprazol mit nur begrenztem Effekt (lediglich weniger Sodbrennen).
- Aktuelle Vorstellung in der Praxis: Was liegt vor bzw. welche Therapie-Optionen gibt es?
- Differentialtherapeutische Reflexion: Beim Reizdarm-, Reizmagensyndrom und der Refluxkrankheit gibt es viele überlappende Symptome wie Sodbrennen, Blähungen, Diarrhö, Oberbauchbeschwerden oder Völlegefühl, was auf die Anamnese bei dieser Patientin zutraf. Bei allen drei Krankheitsbildern sagen die Leitlinien, eine Symptombehandlung sei in den meisten Fällen angebracht. – Hier kommen, wie Prof. Madisch verdeutlichte, Heilerden ins Spiel, die seit der Antike bei den verschiedensten gastroenterologischen Beschwerden mit Erfolg eingesetzt werden. Besonders gut untersucht sei Luvos-Heilerde, die über eine große Säurebindungskapazität verfügt, wie sie für chemisch definierte Antazida gefordert wird. Durch ihre komplexe mineralogische Zusammensetzung wirkt sie als Kationen-Austausch-Matrix und besitzt eine hohe Adsorptionskapazität für viele schädliche organische Verbindungen. Das mache Luvos-Heilerde geeignet zur Therapie von Sodbrennen bzw. bei der nicht-erosiven Refluxkrankheit (NERD) und beim Diarrhö-betonten Reizdarmsyndrom.
- Therapie-Umstellung: Das PPI Pantoprazol wurde abgesetzt und dafür Luvos-Heilerde als Granulat magenfein 2 x 6,5 g verordnet. Neben der Symptomkontrolle kann die Heilerde auch unterstützend bei Symptomdurchbrüchen während des Ausschleichens von PPI eingesetzt werden.
- Therapie-Ergebnis: Die Patientin erlebte eine Besserung der Refluxbeschwerden, eine Normalisierung der Stuhlkonsistenz sowie eine Besserung von Völlegefühl und Oberbauchbeschwerden.
- Fazit: Damit zeigte sich auch in diesem Fall, dass Luvos-Heilerde nicht nur als Antazidum in sekundenschnelle wirksam ist, sondern auch eine Normalisierung verschiedenster gastroenterologischer Beschwerden bewirken kann.
Zusammenfassung
- Prof. Madisch fasste seine Erfahrungen folgendermaßen zusammen:
- Gastrointestinale Symptome sind häufig und überlappend.
- Eine Abgrenzung zwischen Refluxkrankheit, Reizmagen- und Reizdarmsyndrom ist häufig nicht möglich.
- Bei den meisten Fällen mit Gastroösophagealer Refluxkrankheit sowie bei Reizdarm- und Reizmagensyndrom ist die Symptombehandlung das alleinige Therapieziel.
- Heilerde ist eine traditionelle Therapieoption zur Symptomkontrolle bei GERD und überlappenden Symptomen bei Reizmagen- und Reizdarmsyndrom. Bei Luvos-Heilerde ist dafür bereits Evidenz vorhanden, doch sollten noch weitere Studien folgen.
Quelle: Vortragsveranstaltung „Experten geben Auskunft – Sodbrennen + säurebedingte Magenbeschwerden“ am 13. April 2024 während des diesjährigen Internistenkongresses in Wiesbaden. Veranstalter: Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG, Friedrichsdorf.
* S2k-Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit, www.dgvs.de, 2023;S. 880
Was ist Luvos® Heilerde?
Das Naturarzneimittel Luvos-Heilerde wird mit einem speziellen pharmazeutischen, behördlich geprüften Verfahren schonend hergestellt. Heilerde ist ein eiszeitliches Gesteinspulver aus Lössvorkommen. Der Löss wird bei 130 Grad erhitzt, wodurch eventuell enthaltene Keime abgetötet werden. Danach wird die Heilerde fein vermahlen und gesiebt, um die therapeutische Wirksamkeit zu erzielen. Basis für die therapeutischen Effekte sind die besondere Zusammensetzung der in der Heilerde vorkommenden Mineralien ohne chemische Zusätze wie Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe und der Feinheitsgrad der Heilerde.
Drei mineralogische Phasen wirken zielgerichtet
Die naturreine Luvos-Heilerde besteht, mineralogisch gesehen, aus drei Phasen: Die Karbonate vermögen Säuren (z. B. Magensäure) zu neutralisieren. Ferner verfügt die große Oberfläche der Heilerde-Partikel über eine sehr große Ad-/Absorptionskapazität für polare und unpolare organische Substanzen (z. B. Gallensäuren und Toxine). Der Quarzanteil vermag viele organische Verbindungen zu adsorbieren. Die anionischen Schichtsilikate der dritten Phase wirken als Kationen-Austausch-Matrix. Diese bindet Schwermetallionen ebenso wie biogene Amine, wie zum Beispiel Histamin, was als Gewebshormon initial an Allergie- und Entzündungsreaktionen im Magen-Darm-Trakt beteiligt ist.
Packungsgrößen und Bezugsquellen:
Luvos-Heilerde ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften erhältlich.
Luvos-Heilerde ultrafein fein akut Sodbrennen. Zum Einnehmen.
Pulver: 380 g ca. 10,99 €. Kapseln: 60 Stück ca. 10,99 €; 100 Stück ca. 17,49 €
Luvos-Heilerde extrafein akut Säurebedingte Magenbeschwerden. Zum Einnehmen.
Pulver: 480 g ca. 13,79 €. Kapseln: 60 Stück ca. 10,99 Euro; 100 Stück ca. 17,49 €
Luvos-Heilerde magenfein Reizdarm. Zum Einnehmen.
Pulver: 380 g 10.99 €. Granulat: 30 Beutel 10,99 €
Mehr Informationen unter www.luvos.de
Adolf Justs Luvos® Heilerde ultrafein akut Sodbrennen. Pulver zum Einnehmen. Zus.: Heilerde 100 g/100 g. Angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen. Gegenanz.: Allergie gegen Heilerde (Lösszubereitung), schwere Nierenfunktionsstörungen. Nebenw.: nicht bekannt. Adolf Justs Luvos® Heilerde ultrafein akut Sodbrennen. Hartkapseln zum Einnehmen. Zus.: 900 mg Heilerde. Sonstige Bestandteile: Gelatine (Kapselhülle), Magnesiumstearat (pflanzlich). Angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen. Gegenanz.: Allergie gegen Heilerde (Lösszubereitung) oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, schwere Nierenfunktionsstörungen. Nebenw.: nicht bekannt. Adolf Justs Luvos® Heilerde extrafein akut Säurebedingte Magenbeschwerden. Pulver zum Einnehmen. Zus.: Heilerde 100 g/100 g. Angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei säurebedingten Magenbeschwerden. Gegenanz.: Allergie gegen Heilerde (Lösszubereitung), schwere Nierenfunktionsstörungen. Nebenw.: nicht bekannt. Adolf Justs Luvos® Heilerde extrafein akut säurebedingte Magenbeschwerden. Hartkapseln zum Einnehmen. Zus.: 900 mg Heilerde. Sonstige Bestandteile: Gelatine (Kapselhülle), Magnesiumstearat (pflanzlich). Angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei säurebedingten Magenbeschwerden. Gegenanz.: Allergie gegen Heilerde (Lösszubereitung) oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, schwere Nierenfunktionsstörungen. Nebenw: nicht bekannt. Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG, 61381 Friedrichsdorf.
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Heilerde-Gesellschaft Luvos
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