Luvos-Heilerde lindert Beschwerden bei Histaminintoleranz

Histaminintoleranz und Barrierestörungen im Fokus

Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten äußern sich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Beschwerdebildern, die oftmals als Reizdarmsyndrom zusammengefasst werden. Selbst eine Phänotypisierung der Symptomatik erlaubt keine eindeutige pathogenetische Klassifizierung. Das macht die individuelle Ursachenforschung schwierig und führt oft zu frustranen Therapieversuchen. Offenbar liegt allen Ausprägungen dieses Krankheitsbildes eine gastrointestinale Barrierestörung als wesentlicher Pathomechanismus zugrunde. Da Luvos Heilerde die Darmbarriere zu stabilisieren vermag und Histamin als wichtige Noxe bindet, könnte ihre Anwendung gute Aussichten auf einen Behandlungserfolg eröffnen.

 Als ersten diagnostischen Schritt empfiehlt Prof. Dr. Ludger Klimek, Wiesbaden, zu klären, ob sich IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergene finden lassen. Dies würde auf eine

  • generelle IgE-vermittelte Sensibilisierung hindeuten, die sich so von einer
  • lokal begrenzten Unverträglichkeit unterscheiden lässt, wie Prof. Dr. Martin Raithel, Erlangen, erläuterte.

Vom klinischen Erscheinungsbild her sei es aber nicht möglich sich festzulegen. Als wesentlich für beide Phänotypen charakterisierte der Experte, dass stets ein gestörtes Mikrobiom im Darm sowie pathologische Barriereveränderungen aufzufinden seien. Teilweise könne auch eine Histaminunverträglichkeit mit im Spiel sein.

Struktur der Mukosa-Barriere

Prof. Dr. Jürgen Stein, Frankfurt am Main, wies in diesem Zusammenhang auf die mehrteilige Architektur der gastrointestinalen Barriere hin. Diese bestehe nicht nur aus der epithelialen Tight Junctions-Schicht mit mittlerweile neun identifizierten Claudinen, die durch Schließen und Öffnen den kontrollierten Durchtritt von Wasser, Elektrolyten bis hin zu Makromolekülen ermöglichen. Darüber hinaus verfügt die Darmbarriere über zwei weitere, funktionell unterschiedliche Mukusschichten (Schleimschichten). Während die innere, dünnere Schicht nahezu steril ist und praktisch keine Keime durchlässt, bietet die äußere, bis zu 0,7 cm dicke Schleimschicht durch antibakterielle Proteine (sogenannte Defensine) eine erste Abwehr gegen potenziell pathogene Keime und Allergene.

Zunahme der Nahrungsmittelallergien

Vor diesem Hintergrund des physiologischen Aufbaus der gastrointestinalen Schleimhautbarriere konnte Stein einen Erklärungsansatz für die epidemiologisch auffällige Zunahme von Nahrungsmittelallergien liefern. So führten exogene Noxen, insbesondere als Zusatzstoffe in hochverarbeiteten Lebensmitteln, tendenziell zu einer Zerstörung beider Mukusschichten und damit zu einer pathologisch erhöhten Darmpermeabilität. Dies führe zu einer verstärkten Konfrontation mit Allergenen und münde schließlich in einen Circulus vitiosus aus weiterer Sensibilisierung und erhöhter Antigenexposition. 

Initial fällt häufig ein enger zeitlicher Zusammenhang der allergischen Symptomatik mit der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel auf. Im Laufe der Erkrankung wird dieser Zusammenhang jedoch weniger deutlich. Das ist nach den Ausführungen von Prof. Raithel darauf zurückzuführen, dass die fortgeschrittene Barrierestörung den Bürstensaum schädigt. Der damit einhergehende Verlust an Diaminoxidase (DAO) äußert sich schließlich als Histaminempfindlichkeit, da Histamin nicht mehr in physiologisch hinreichendem Maße abgebaut werden kann.

Supportive Therapie mit Luvos Heilerde

An dieser Stelle setzt nun, wie Prof. Raithel betonte, ein neuer Ansatz mithilfe einer altbewährten supportiven Therapie ein: Mit Heilerden wie Luvos Heilerde können große Mengen an Histamin im Darmlumen gebunden und damit unschädlich gemacht werden. Zusätzlich imponiere dieses Naturprodukt durch seine hohe Potenz zur Neutralisierung freier Radikale. Diese vermögen dann nicht mehr Mastzellen zu aktivieren. Und schließlich könne Luvos Heilerde auch dazu beitragen, das Darm-Mikrobiom in physiologischer Weise zu erhalten: „Luvos-Heilerde hat eine große Oberfläche und kann deswegen sehr gut Histamin und andere Stoffe, wie auch Toxine, im Darm binden“, begründete der Gastroenterologe. „Sie werden dann mit dem Stuhl ausgeschieden.“ Zusätzlich könne das Heilmittel aus naturreinem Löss den gereizten Darm beruhigen. Am besten sei es, Luvos Heilerde vorbeugend zu histaminhaltigen Mahlzeiten einzunehmen. Das schütze vor Problemen durch verstecktes Histamin in Lebensmitteln. Dazu sei diese Heilerde sehr gut verträglich.

Zur klinischen Absicherung dieses Potenzials von Luvos Heilerde wurde die LUVHIT-Studie[1] aufgelegt, die eine evidenzbasierte Antwort auf die Eignung dieses Naturprodukts als Therapeutikum bei Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten erlaube, wie Prof. Raithel berichtete.  Derzeit können in diese multizentrische, doppelblind randomisierte Studie noch Probanden eingeschlossen werden.

Quelle: Webinar des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (AeDA) e.V. am 7. März 2024, Referenten: Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden, Prof. Dr. med. Martin Raithel, Malteser Waldkrankenhaus Erlangen, Prof. Dr. med. Dr. oec. troph. Jürgen Stein, Krankenhaus Frankfurt Sachsenhausen

Gern vermitteln wir Ihnen ein Experten-Interview mit Hr. Prof. Martin Raithel, Waldkrankenhaus Erlangen, oder nutzen Sie das Kurzvideo mit Prof. Martin Raithel für Ihren Online-Auftritt und Social Media!

Mehr Info: www.luvos.de  

 

Preise und Bezugsquellen:

Luvos-Heilerde imutox gibt es als Pulver, Granulat und Kapseln zum Einnehmen. Sie ist in Apotheken, Reformhäusern, ausgewählten Drogerien und Bio-Fachgeschäften erhältlich. Preis: Pulver 380 g etwa 10,99 Euro; Granulat mit 50 Portionsbeuteln etwa 17,49 Euro; 120 Kapseln etwa 19,69 Euro.

Luvos-Heilerde – ein reines Naturprodukt

Luvos-Heilerde ist ein reines Naturprodukt, das in Deutschland aus eiszeitlichem Löss gewonnen wird. Sie hat eine einzigartige natürliche Zusammensetzung aus wertvollen Mineralien und Spurenelementen. Sie wird mit modernster Technik schonend aufbereitet und bei 130 Grad getrocknet, um mögliche Keime abzutöten. Danach wird sie fein vermahlen und in unterschiedliche Feinheitsgrade gesiebt, um die jeweils gewünschte therapeutische Wirksamkeit zu erzielen. Sie ist frei von chemischen Zusätzen wie etwa Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffen und ist vegan.

[1] Prospektive, randomisierte, doppelt-blinde, Placebo-kontrollierte multizentrische klinische Prüfung zur Feststellung der klinischen Leistung und Sicherheit von Luvos® Heilerde zur Einnahme bei Patienten mit Histamin-vermittelten, rezidivierenden Verdauungsbeschwerden

 

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