Neue Indikationen Blähungen und Schmerzen beim 6. Nationalen Advisory Symposium vorgestellt

Neue Indikationen bei Blähungen und Schmerzen

Mineralerden bewährt bei Sodbrennen und Magen-Darm-Beschwerden

BAD SOBERNHEIM – Über den vielseitigen Einsatz von Mineralerden bei gastroenterologischen Beschwerden diskutierten Fachleute aus Medizin und Naturwissenschaft während des 6. Nationalen Advisory Symposium der Heilerde-Gesellschaft Luvos. Die Wirksamkeit von Luvos-Heilerde beim Sodbrennen ist etabliert. Die Heilerde ist auch bei Reizdarmbeschwerden durch Herbizide in der Nahrung einsetzbar und bewährt sich bei durchfalldominierten Reizdarmbeschwerden wie auch begleitend bei der Therapie adipöser Patienten. Die neue Kombination aus Mineralerde und Simeticon ist bei Blähungen indiziert.

Im Fokus der Veranstaltung standen die Begründung der Wirksamkeit von Mineralerden bei gastroenterologischen Beschwerden sowie Fragen der praktischen Anwendbarkeit von Luvos-Heilerde bei gastroenterologischen Krankheitsbildern. Dies wurde anhand von 12 Fallberichten diskutiert. Die rund 30 Mediziner und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Gastroenterologie und Naturheilverfahren bestätigten und begründeten die zuverlässige Wirksamkeit von Luvos-Heilerde bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden, diarrhöebetontem Reizdarmsyndrom und Histamin-Intoleranz. Die Leitung des Symposiums hatten Prof. Joachim Labenz, Gastroenterologe aus Burbach und Prof. Ahmed Madisch, Gastroenterologe aus Hannover.

Begründung der Multi-Target-Wirkung

In einem historischen Rückblick erläuterte Prof. Bernhard Uehleke, Arzt für Naturheilverfahren aus Berlin, dass und warum Mineralerden seit der Antike therapeutisch eingesetzt werden: Schwerpunkte der oralen Anwendung waren gastroenterologische Indikationen, vor allem Vergiftungen.

Wie die sehr spezielle Zusammensetzung aus drei mineralischen Phasen der naturreinen Luvos-Heilerde ihre therapeutische Multi-Target-Wirkung erklärt, erläuterte der Chemiker und Mineraloge Dr. Jochen Kalbe, Leichlingen. Ihre Potenz, biogene Amine oder Giftstoffe im Darm zu binden, begründe z. B. die neue Indikation für Durchfallbeschwerden.

Dass Mineralerden, etwa in Kombination mit Simeticon, auch bei Blähungen und Bauchkrämpfen gut geeignet sind, führte Dr. Kalbe ebenfalls auf ihre mineralogische Zusammensetzung zurück.

Refluxsymptom Sodbrennen

Bei Refluxbeschwerden wie Sodbrennen wird Luvos-Heilerde aufgrund ihrer schnellen und anhaltenden säureneutralisierenden Wirkung als Antazidum genutzt. Sie neutralisiert in Sekundenschnelle überschüssige Magensäure. Diese Wirkung als Antazidum beim Refluxsymptom Sodbrennen wurde auch in der aktuellen S2k-Leitlinie (1) berücksichtigt.

Neue Experimente zeigen, dass die Heilerde auch die Ösophaguswand abdeckt und ihre Barrierefunktion stärkt, so Dr. Alexandra Kaestner, Assistenzärztin am Uniklinikum Würzburg. Ziel ihrer Studien war es, das Wirkprinzip der bekannten protektiven Wirkung von Luvos-Heilerde bei Reflux-Beschwerden zu entschlüsseln. Erste Hinweise auf den Mechanismus fanden sich, als endoskopische Bilder des Ösophagus nach Heilerdeanwendung einen Schutzbelag auf der Mukosa des Ösophagus zeigten. Das Würzburger Forscherteam untersuchte auch, wie sich durch die Auflagerung der Heilerde die Barrierefunktion der Epithelzellen im Ösophagus verbessert. Diese spezielle Eigenschaft der Heilerde entfaltet damit bereits in der Speiseröhre eine Multi-Target-Wirkung, die sich im gesamten Gastrointestinaltrakt positiv auswirken kann.

Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarm-Syndrom ist die Anwendung von Luvos-Heilerde ebenfalls etabliert. Nun verdichten sich immer mehr Argumente dafür, warum diese Heilerde gerade bei diarrhöebetonten Krankheitsbildern so gut wirksam ist. Diese Wirkung ist auch bei Patienten zu erwarten, bei denen ein „Leaky-Gut-Syndrom“ angenommen wird, wie Gastroenterologe Prof. Martin Storr aus Gauting anhand einer typischen Fallgeschichte erläuterte.

Ein anderer Ansatz für Luvos-Heilerde könnte bei Patienten gegeben sein, die eine Adipositastherapie mit GLP-1-Agonisten beginnen. Die in dieser Phase häufigen Magen-Darm-Probleme wären mit Luvos-Heilerde gut zu behandeln, so Prof. Labenz.

Die Multi-Target-Funktion von Luvos-Heilerde könnte auch greifen, wo die GI-Symptomatik durch Giftstoffe, etwa aus Spuren von Pestiziden in Lebensmitteln, getriggert wird. Wie der Arzt Prof. Peter W. Gündling, Bad Camberg, referierte, könnten Spuren von Pflanzenschutzmitteln Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die Studiengruppe von Prof. Gündling untersuchte dies am Beispiel des Herbizids Glyphosat: Spuren dieses Herbizids können nützliche Darmkeine wie Streptococcus thermophilus und Enterobacter hemmen, was zu negativen Veränderungen im Mikrobiom führen und Beschwerden verursachen kann. Interessant ist, dass diese schädliche Wirkung von Glyphosat durch Luvos-Heilerde kupiert wird, dass also spezifisch wichtige Darmkeime vor der Wirkung von Umweltgiften geschützt werden.

Prof. Martin Raithel, Gastroenterologe aus Erlangen, erläuterte, dass neue Erkenntnisse zur Behandlung von Patienten mit Histamin-Intoleranz die Wirksamkeit von Luvos-Heilerde bei Reizdarm-Patienten stützten, bei denen intraluminal oder systemisch wirkendes Histamin eine Rolle spielt. Prof. Raithel erläutert dies in einem kurzen persönlichen Statement (siehe Kasten).

Bei Blähungen und Schmerzen

Fast jeder dritte Deutsche kennt quälende Blähungen. Wie Dr. Kalbe erläuterte, gehören zu den Ursachen der Verzehr blähender Lebensmittel oder zu großer Essensmengen, aber auch Stress, mangelnde Bewegung sowie die Einnahme von Medikamenten, die den Magen-Darm-Trakt belasten. Bei solchen Beschwerden ist das erste Kombinationsprodukt aus natürlicher Mineralerde und dem Wirkstoff Simeticon (Luvos-Gastrosan – Blähungen & Schmerzen) einsetzbar. Simeticon vermag im Magen und Darm Blähungen zu verhüten: Es lässt einzelne Gasblasen zerfallen, die dadurch leichter aus dem Verdauungstrakt abfließen können. Die bewährte natürliche Mineralerde in diesem Präparat weist ein außergewöhnliches Bindungsvermögen auf. Sie adsorbiert Giftstoffe, Bakterien sowie Viren und verhindert so, dass diese sich an der Darmschleimhaut festsetzen können. Außerdem bildet die Mineralerde einen Schutzfilm auf der Darmschleimhaut. Beide Wirkstoffe werden nicht vom Körper aufgenommen, sondern unverändert wieder ausgeschieden. Es gibt keinen Gewöhnungseffekt. Dadurch ist das Produkt besonders gut verträglich.

Fazit

Alle Teilnehmer des Symposiums waren fasziniert, was in diesem seit Jahrhunderten tradierten Therapieprinzip mit Mineralerden an Potenzial für gastroenterologische Indikationen steckt. Immer mehr Hinweise aus der ärztlichen Sprechstunde oder aus Studien zeigen, wie die einzigartige Zusammensetzung der Mineralerden deren Wirksamkeit bei gastroenterologischen Beschwerden begründet.

Infobox: Prof. Raithel: Vorteile bei abendlicher Einnahme von Heilerde

„Unabhängig von der laufenden prospektiven Heilerdestudie sehe ich bei der Anwendung des Prinzips, insbesondere bei der abendlichen Einnahme der Heilerde (z. B. um 22:00 Uhr), viele protektive und beruhigende Effekte am Gastrointestinaltrakt, aber auch bei extraintestinalen Symptomen. Besonders am Morgen sind die Patienten besser konzentriert, haben weniger Reizmagen- oder Reizdarmbeschwerden und auch mehr Energie. Möglicherweise ist dies Ausdruck der mukoprotektiven Effekte der Heilerde über Nacht auf die Darm-Hirn-Achse.“

Prof. Dr. Martin Raithel, Erlangen

Literatur:

1. S2k-Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit, www.dgvs.de 2023, S. 880.

Quelle: 6. Nationales Advisory Symposium, 3. - 4. Juli 2025, Bad Sobernheim; Vorsitzende: Prof. Dr. med., Dr. hc. mult. Peter Malfertheiner, München; Prof. Dr.med. Joachim Labenz, Siegen, und Prof. Dr. med. Ahmed Madisch, Frankfurt. Veranstalter: Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co KG Friedrichsdorf.

Was ist Luvos-Heilerde?

Das Naturarzneimittel Luvos-Heilerde wird mit einem speziellen pharmazeutischen, behördlich geprüften Verfahren schonend hergestellt. Heilerde ist ein eiszeitliches Gesteinspulver aus Lössvorkommen. Der Löss wird bei 130 Grad erhitzt, so werden eventuell enthaltene Keime abgetötet. Danach wird die Heilerde fein vermahlen und gesiebt, um die therapeutische Wirksamkeit zu erzielen. Basis für die therapeutischen Effekte sind die besondere Zusammensetzung der in der Heilerde vorkommenden Mineralien ohne chemische Zusätze wie Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe und der Feinheitsgrad der Heilerde. Aufgrund dieser Zusammensetzung hat Luvos-Heilerde eine sehr hohe Säurebindungskapazität. Das Besondere der Heilerde ist zudem die große Oberfläche mit der Eigenschaft, Stoffe zu ad- und absorbieren. Außerdem wirken die Schichtsilikate der Heilerde als Austauschmatrix. Diese bindet Schwermetallionen ebenso wie biogene Amine (z. B. Histamin).

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