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Jungborn


Jubiläumsfeier zum 125. Gründungstag

Vor genau 125 Jahren eröffnete Adolf Just das Naturheilzentrum Jungborn bei Stapelburg am Nordrand des Harzes, das Weltruhm erlangte. Justs ganzheitliche Philosophie basierte auf den Elementen Licht, Luft, Wasser und natürlicher Heilerde. Sie ist bis heute als Luvos-Heilerde unverzichtbarer Bestandteil der modernen Naturheilkunde. 

Am 21.06.2021 fand das 125. Gründungsjubiläum der ehemaligen Naturheilstätte Jungborn statt. Mediziner, Naturheilkundler und Personen des öffentlichen Lebens würdigen das traditionsreiche Konzept sowie die Ideen der Naturheilstätte und stellen die Erkenntnisse und die Bedeutung der Heilerde für die heutige Zeit vor.

>> zur Jubiläumsveranstaltung

125. Gründungstag des Jungborn



Wanderweg Jungborn

Am 27. Juni 2021 findet die Eröffnung des Just-Wanderweges im Harz statt. 

Vom Grenzdenkmal in Stapelburg führt der Wanderweg über das Jungborn-Gelände vorbei am Ilsenburger Steg zum Kreuz des deutschen Ostens bis hin zur Canossasäule auf dem Burgberg in Bad Harzburg. 

Wandern auch Sie auf den Spuren der Just's und der Original-Heilerde. Das Begleitheft der HARZER WANDERNADEL steht ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Wanderführer Just-Wanderweg 



Historischer Rückblick

Im gleichen Jahr, in dem Adolf Justs Buch „Kehrt zur Natur zurück“ erschienen (1896), gründete er das Naturheilzentrum "Jungborn" im Harz. 

Der Jungborn hat besondere historische Bedeutung für Luvos, weil Heilerde-Anwendungen schon dort fester Bestandteil der ganzheitlichen Behandlung waren.

Die „Lehranstalt für naturgemäße Heil- und Lebensweise“ war bald in aller Welt berühmt: Sie war bis Mitte des 20. Jahrhunderts der Treffpunkt für Kranke und  Gesunde auf der Suche nach einer naturgemäßen Lebensweise und nach Alternativen zur Schulmedizin.

Die Naturheilstätte galt als die größte ihrer Zeit und beherbergte bis zu 350 Gesundheits-Suchende.

Just ließ die Kranken durch Aktivität und Lebensfreude an Ihrer Genesung mitarbeiten. Sie trugen luftdurchlässige Kleidung. Bewegung spielte eine große Rolle. Die Patienten wohnten in einer nach drei Seiten offenen Hütte. Die Ernährung war vegetarisch und sehr natürlich. Auf dem Speisezettel standen Rohkost, Obst, Gemüse, Beeren, Salate, Säfte und besonders Nüsse. 

 



Zu den prominentesten Besuchern gehörte Franz Kafka, der den Jungborn 1912 für drei Wochen besuchte und dadurch seine Schreibkrise kurierte. Kafka notierte in seinem Reisetagebuch: „Dieser alte, blauäugige Adolf, der alles mit Lehm heilt und mich vor dem Arzt warnt, der mir Obst verboten hat. (…) Nackte liegen still vor meiner Tür. Alle bis auf mich ohne Schwimmhosen.(…) Heute früh: Waschen, Müllern, gemeinsames Turnen, Singen einiger Choräle. Ballspiel im großen Kreis(…).

Auch Emanuel Felke war Gast im Jungborn. Er war von dem Konzept so begeistert, dass er später einen eigenen Jungborn in Bad Sobernheim gründete.

Sogar Mahatma Gandhi war von Adolf Justs Ideen und seinem Buch „Kehrt zur Natur zurück!" beeindruckt und entsandte dann 1933 einen seiner Schüler in den Jungborn, um sich ein Bild von der Naturheilanstalt und den dort angewandten Heilmethoden zu machen. In seiner Biographie schreibt Gandhi dann über die guten Heilergebnisse, die er mit der Erdbehandlung erzielte und widmete dann in seinem Buch „Nature Cure" das erste Kapitel der Heilerde.

Jungborn Anwesen





Im Jahr 1908 übergab Adolf Just die Leitung des Jungborn an seinen Bruder Rudolf.

Die Jungborn-Idylle währte bis Anfang der 40er Jahre und wurde durch den 2. Weltkrieg beendet. Nach dem Krieg wurde der Jungborn zur Lungenheilstätte, stand danach wieder leer und diente Ende der 50er Jahre noch mal als Altersheim. Mit dem Mauerbau kam 1961 das endgültige Aus.